Vom Charme unserer Romantischen Städte

Nördlingen Wemding
Vom 90 m hohen "Daniel", dem Glockenturm der spätgotischen Hallenkirche Sankt Georg, einer der schönsten dieser Art in Süddeutschland, hat man einen wunderbaren Ausblick auf die alte, romantische und historische Altstadt, die noch vollständig von einer rundum begehbaren Stadtmauer/Wehrgang umgeben ist. Besonders sehenswert das Gerberviertel und die vielen, interessanten Museen. Lassen Sie sich auf einer Entdeckungstour durch die alten Gassen und Winkel vom Flair der historischen und romantischen Altstadt "verzaubern" Feriengäste in Wemding genießen die Vorzüge zweier unterschiedlicher Landschaften: die flache Ebene des Ries und die waldreiche Mittelgebirgslandschaft des Fränkischen Jura im Naturpark Altmühltal. In der liebenswerten Urlaubsstadt mit ihrer mittelalterlichen Bausubstanz erwarten den Gast gepflegte Hotels und Gasthöfe, Pensionen und Ferienwohnungen sowie der AZUR- Campingpark Waldsee. Sakrale Kunst kann man in der Stadtpfarrkirche St. Emmeran bestaunen; dort sind Arbeiten von Dominikus Zimmermann zu sehen. Eine der bedeutendsten Wallfahrtskirchen ist Maria Brünnlein, mit ihrem Brunnen und Quellenaltar und den herrlichen Gemälden im Altargewölbe von Johann Baptist Zimmermann ist sie ein Juwel im Kranz der Kirchen.
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Rain Oettingen

Der grimmig dreinblickende Löwe im Wappen der Stadt wandelt sich augenblicklich zum freundlich schnurrenden Schmusetier, wenn man sich mit den Schönheiten Rains bekannt gemacht hat. Und die sind nicht gerade gering zu erachten. Es gibt nicht viele Ansiedlungen in dieser Region, die eine aufregendere Geschichte gehabt hätten. Sie begann lange, bevor Rain durch den Handel mit "weißem Gold" - Salz, zur wichtigen Drehscheibe wurde. Während des 30jährigen Krieges prügelten sich vor den Toren der Stadt die Protestanten und König Gustav Adolf von Schweden mit den kaiserlichen Katholiken unter Tilly. Der sonst so erfolgreiche Feldherr unterlag und starb 1632. Lange vor diesen Wirren entstand ab Ende des 14. Jahrhunderts die Stadtpfarrkirche St. Johannes der Täufer mit ihren spätgotischen Fresken. Die Gebrüder Lachner, drei Komponisten des 19. Jahrhunderts, wurden hier geboren. Den Blumenfreunden ist Rain durch das ganzjährig geöffnete "Dehner - Gartenland" ein Begriff.

Die Bewohner verdanken den Namen ihrer Stadt dem Adelsgeschlecht derer von Oettingen, die über Jahrhunderte hier das Sagen hatten. Sie waren indes nicht nur gestrenge Landesväter, sondern auch schöngeistige Mäzene. Eine Tatsache, der man so manche Sehenswürdigkeit verdankt. Zum Beispiel das üppige Barock in den Sälen des Schlosses; heute ein wundervoller Rahmen der Residenzkonzerte mit Künstlern von internationalem Rang. Sehenswürdig auch die Häuser im Stadtkern, zu denen die von Oettingen ihr fürstliches Einverständnis geben mussten. Vor allem jene am historischen Marktplatz machen die bauliche Geschichte der Stadt deutlich. Da steht auf der einen Seite solide gefügtes Fachwerk auf der anderen hingegen Barock- und Biedermeierfassaden unter zum Teil kühngeschwungenen Giebeln. 
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Monheim Harburg
... ist der zentrale Punkt des Erholungsgebiets "Monheimer Alb", auf einer mit Laub- und Nadelbäumen bestandenen Hochebene. Um den beschaulichen Marktplatz herum gruppieren sich die Bürgerhäuser in fränkischem Fachwerkstil. Hier findet man einladende Gasthöfe mit guter, regionaler Küche. Auf Spaziergängen durch die Stadt fallen immer wieder die Reste der Stadtmauer aus dem 14. Jahrhundert auf. Die Tore, über denen sich stattliche Türme erheben, hat man jüngst von kundiger Hand aufwendig restaurieren lassen. Eine Einzigartigkeit ist die im  9. Jahrhundert gebaute Klosterkirche (heute Stadtpfarrkirche). Ursprünglich romanischen Stils, wovon noch der gut erhaltene Kreuzgang zeugt, wurde sie 1750 barockisiert. Besondere Aufmerksamkeit verdienen die Silberstatue der heiligen Walburga, die Rokokokanzel und die Barockaltäre. Noch älter als dieser Sakralbau: Monheims erste Kirche, die Peterskapelle, um 800 gebaut.  Überall in der Stadt gibt es stille, verträumte Winkel, und man glaubt, hier sei die Zeit stehen geblieben. Ganz zu Recht sind die Harburger stolz auf ihr "Kleinod der Romantik". Diesen Ruf bezieht die Stadt aber auch aus den reich gezierten Fachwerkfassaden, dem alten Rathaus sowie den Kirchen St. Barbera, Herz Jesu und der ehrwürdigen Synagoge. Die Harburg, steinerne Namensgeberin, ist eine der best erhaltensten Burgen Deutschlands. Ihre Entstehung geht auf das 12. Jahrhundert zurück. Beide, Stadt- und Burggeschichte, sind eng miteinander verwoben. Und wenn man Stiche aus längst vergangener Zeit und Ansichten aus diesen Tagen miteinander vergleicht, stellt man verblüfft fest, dass sich äußerlich kaum etwas geändert hat. Auch nicht an der betagten, aus Steinen gefügten Brücke, die über die Wörnitz führt. Eine Bootsfahrt auf dem ruhig dahin fließenden Gewässer ist eine schöne Gelegenheit, die Seele baumeln zu lassen.
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Donauwörth

Eine Stadt, in der uns auf Schritt und Tritt eine Fülle historischer Sehenswürdigkeiten begegnet. Sie prägen das Stadtbild und lassen tausend Jahre  Vergangenheit lebendig werden. 1303 wurde Donauwörth zur Reichstadt erhoben und hatte seither viele gekrönte Häupter zu Gast in ihren Mauern. Durch ihre zentrale Lage ist sie uns heute ein beliebter Ausgangspunkt für Rad- und Wanderfreunde, um über ein gut ausgebautes Wegenetz die Umgebung kennen zu lernen. Problemlos geht's über die Romantische Straße, ins Altmühl- und Wörnitztal sowie zur Via Claudia, zur Schwäbischen Alb und zu vielen anderen Ziele. Petrijünger können im größten zusammenhängenden Fließgewässer rund um Donauwörth ihre Angel auswerfen. Aus dem umfangreichen, attraktiven Besichtigungsangebot ergeben sich viele Möglichkeiten für individuell zusammengestellte Touren. Von den fünf Museen, die allesamt besuchenswert sind, sei das Käthe-Kruse-Puppen-Museum genannt, oder die dem großen Komponisten der Neuzeit gewidmete Werner-Egk-Begegnungsstätte.